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Die Serie "Deutsche in Uniform" aus dem Jahr 1974 zeigt Bürger in ihrer vorgeschriebenen Berufsbekleidung. Durch sie sind sie rasch in ihrer Funktion und ihrem Status zu erkennen. Timm Rautert nahm die meisten Bilder vor einem neutralen Hintergrund in seinem Atelier auf, einige im beruflichen Umfeld der Menschen. Die Porträtierten hatten somit gewisse Möglichkeiten der Selbstinszenierung: Sie konnten und mußten sich entscheiden, ob sie Individualität zum Ausdruck bringen oder sich ganz als Repräsentant ihrer Berufsgruppe darstellen wollten. Rautert setzt die Namen und Berufsbezeichnungen unter die Bilder sowie Zitate aus den Gesprächen, die er während der Fotositzung führte. Angesichts von Timm Rauterts Bildern ergeben sich vielfältige Fragen zum Selbstverständnis der Menschen in einer Zeit, da die Uniform auf ihre Träger abstrahlte und weit mehr war als ein Outfit.
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Steidl 2007 /// 128 Seiten /// 240 x 280 mm Hardcover /// 45 Frabtafeln /// deutsch, englisch
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