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ANDREAS GöX UND HANNES WANDERER /// DIE ROTE BURG         de | en
Nicht wenige Brachen gibt es im Berlin der Nachwendezeit. Einem der interessantesten Orte wurde nun ein ganzes Buch gewidmet. ›Die Rote Burg‹, so wurde die staatliche Rundfunkanstalt der DDR im Volksmund genannt: errichtet 1951–1954 auf einem 13,2 ha großen Areal in Berlin-Köpenick, dazu entstehen in der weiteren Entwicklung ein mächtiger Plattenbau, verschiedene Verwaltungsgebäude, Hallen und Baracken, die Autoren, Redakteuren, Musikern, Lektoren und Technikern als Arbeitsplatz dienen. Schließlich ist der komplette staatliche Aufnahme- und Sendebetrieb mit mehr als 3000 Mitarbeitern hier konzentriert. Gastronomie, Tankstellen, Busbahnhof u.v.m. hatten sich um das Herz des ostdeutschen Rundfunks gruppiert, bis nach der Wende von einem Tag auf den anderen Funkstille herrschte – im wahrsten Sinne des Wortes.

Mehr als 15 Jahre nachdem die letzte Sendung aus der Roten Burg gesendet wurde, haben sich die Fotografen Andreas Göx und Hannes Wanderer mit diesem Ort beschäftigt. In den gelegentlich für Hörspielproduktionen genutzten Räumen ist noch immer der Glanz vergangener Tage zu spüren. Während die Zeichen der DDR in Berlins Mitte bestmöglich zerstört werden, finden sie hier noch ein Stück grandioser DDR-Architektur. Doch sie zeigen auch, wie das übrige verfällt, die Gebäude sich selbst überlassen oder von der Natur überwuchert werden. Auf eindringliche Weise zeigt der Bildband das Nebeneinander von Grandezza und Zerfall, gleichzeitig finden wir in ihm ein Geschichtsbuch der besonderen Art.
 
Peperoni Books 2007 /// 200 Seiten /// 210 x 270 mm /// ca. 200 farbige Abbildungen /// deutsch
 
€40.00
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